Burgwaldschule Frankenberg/Eder
Burgwaldschule Frankenberg/Eder

Abschied von der „Powerfrau"

An der Burgwaldschule trat 1. Konrektorin Sieglinde Peter-Möller in den Ruhestand

Frankenberg – Sie hat die Schullandschaft in der Frankenberger Region als Konrektorin der Burgwaldschule seit 2003, davor als Schulleiterin in Rosenthal und Röddenau sowie als engagierte Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) seit 1986 ganz wesentlich mitgeprägt. Sieglinde Peter-Möller, stellvertretende Schulleiterin der Burgwaldschule, wurde in dieser Woche im Kreis der Schulgemeinde und vieler Wegbegleiter in einer sehr herzlich gestalteten Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Landrat Dr. Reinhard Kubat lobte in seinem Grußwort das gesellschaftliche Engagement der 1. Konrektorin ebenso wie „ihre Liebe und das pädagogische Feingefühl, mit dem sie jungen Menschen den Weg ins Leben gezeigt hat“. Kubat erinnerte daran, wie sehr sie sich als GEW-Mitglied in den 1980er-Jahren während der Wirtschaftskrise mit Lehrerarbeitslosigkeit in der „Frankenberger Bildungs-politischen Initiative“ für arbeitssuchende junge Lehrer eingesetzt habe, ebenso später auch für die Integration der Spätaussiedler.

In seiner Abschiedsrede hob Rektor Helmut Klein hervor, welche hohe Anerkennung Sieglinde Peter-Möller in ihrer 30-jährigen Verbundenheit mit der Burgwaldschule und ihrem pädagogischen Konzept als selbstkritische, faire Partnerin gewonnen habe, die Probleme nie aufgeschoben, sondern mit vollem Einsatz nach Lösungen gesucht habe. Der Stundenplan im kommenden Halbjahr trage noch ihre Handschrift.

„Eine Powerfrau“ und ein „Fels in der Brandung“ bei bildungs- und arbeitspolitischen Auseinandersetzungen sei die auch weiterhin amtierende GEW-Kreisvorsitzende Sieglinde Peter-Möller in der Gewerkschaft gewesen, erklärten ihre Vorstandskolleginnen Uta Opper-Fiedler und Elke Mitze. Sie berichteten mit vielen Bildern aus ihrer Mitarbeit im Bezirks- und Gesamtpersonalrat der Lehrer im Landkreis, ihren frühen Kampf gegen Lehrerarbeitslosigkeit sowie eine Verbesserung des Lern- und Arbeitsplatzes Schule. Dies habe Sieglinde Peter-Möller bei vielen Gesprächen mit Landtagsabgeordneten und Demonstrationen mutig zum Ausdruck gebracht.

Eine „ehrbare Streiterin für Bildung“ nannten auch die Schulpersonalräte Carmen Weimer und André Manoury die scheidende Konrektorin. Sie lobten ebenso wie die Fachgruppen Englisch und Kunst ihre Kreativität und menschliche Nähe. Für die Elternschaft dankte ihr herzlich deren Sprecherin Beate Freitag, die sie selbst noch als Schülerin erlebt hatte. Die Schülervertreter Angus Plechinger, Nicole Schulz und Martin Kolodjashni nannten sie liebevoll die „Vizekanzlerin unserer Schule“. Das Schulleitungsteam öffnete mit Wehmut ein letztes Mal ihren „hinterlassenen Medienkoffer“, und dann ließ der Lehrerchor für Sieglinde Peter-Möller auch musikalisch „rote Rosen regnen“. Ganz persönlichen Dank erhielt sie auch von ihrem Sohn Timo Möller.

 

Zur Person

Sieglinde Peter-Möller

Die Hatzfelderin Sieglinde Peter, geb. 1953, besuchte dort die Grundschule, bevor die zur Lahntalschule in Biedenkopf überwechselte. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Gießen die Fächer Englisch und Kunsterziehung. Nach mehreren befristeten Lehraufträgen in Wetzlar und Gladenbach nahm sie an der Burgwaldschule in Frankenberg 1979 ihren Dienst mit Festanstellung und als Beamtin auf. 1998 wurde Sieglinde Peter-Möller Rektorin der Nikolaus-Hilgermann-Schule in Rosenthal, ab 2002 leitete sie die Grund- und Hauptschule Röddenau. Als 2. Konrektorin kehrte sie 2003 an die Burgwaldschule zurück, und 2011 wurde sie zur stellvertretenden Schulleiterin ernannt. Aus ihrer 1989 geschlossenen Ehe mit Ewald Möller ging ein Sohn hervor. Ihr Mann verstarb 2015.

Abschied von der Burgwaldschule mit Poesiealbum

Frau Sprenger hatte sich vom Kollegium ein Poesiealbum gewünscht, und wie ein Leitmotiv zogen sich freundliche Wünsche und Bilder auch durch ihre Abschiedsfeier von der Burgwaldschule: Schulleiter Helmut Klein würdigte im Kreis vieler Kollegen und Wegbegleiter Sylvia Sprenger, die in ein Sabbatjahr vor dem anschließenden Ruhestand getreten ist, für ihre Verdienste um den Bereich Kunsterziehung, das „besondere Kleinod“ Mediothek, um Jugendliteratur und Schultheater. Als Begleiterin und Motivatorin habe sie viele Ideen auf den Weg gebracht und umgesetzt, darunter das Theaterstück „Der kleine Prinz“. Klein zur scheidenden Kollegin: „Deine Markenzeichen waren zupackend, entschlossen und zielstrebig.“  

Für den Schulpersonalrat lobte Carmen Weimer den Einsatz der seit 1997 an der Burgwaldschule wirkenden Kollegin für die gesamte Schulgemeinde: „Du hast viele wunderbare Spuren hinterlassen.“  Sylvia Sprenger habe sich „engagiert für die Wahrnehmung von Schülerinteressen“ eingesetzt, hob Werner Rohleder als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Burgwaldschule hervor. Ein Chor mit Schülervertretern, am Klavier begleitet von Jörg Bomhardt, widmete ihrer „Deutschlehrerin“ ein ganz individuelles Danklied. Darüber freute sie sich in ihrer Abschiedsrede besonders.

Einige Daten aus ihrem Leben: Sylvia Sprenger wurde 1955 in Haina geboren, machte 1973 an der Edertalschule Abitur und studierte an der Universität Gießen die Fächer Kunst und Deutsch für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Nach dem Referendariat in Bad Homburg folgten, da in dieser Zeit in Hessen keine Lehrer fest eingestellt wurden, kurze Einsätze in Gemünden, Edertal und ab 1982 in Rosenthal, wo sie 1991 verbeamtet wurde. Am 1. April 1997 trat Sylvia Sprenger ihren Dienst an der Burgwaldschule an.

Text & Fotos: Völker

Als Abschiedsgeschenk gab es für Sylvia Sprenger ein von allen Wegbegleitern liebevoll gestaltetes Poesiealbum als Geschenk.
Als Schülervertreter, Mediathekhelfer und Theaterteam arbeitete diese Schülergruppe besonders eng mit Frau Sprenger zusammen. Sie verabschiedete sich von ihr mit zwei Liedern.

Talente und Lust auf Schule

Frankenberger Burgwaldschule verabschiedete nach 35 Jahren Alfred Gschweng

Frankenberg. „Lust auf Schule, großes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den uns anvertrauten Schülern, Engagement im Schulalltag, viele Talente und nachhaltige fachliche Impulse“ hob Rektor Helmut Klein hervor, als er in der Burgwaldschule zusammen mit Kollegium, Wegbegleitern und Familie den Realschullehrer Alfred Gschweng (Frankenberg) in den Ruhestand verabschiedete. Mit großer Herzlichkeit und viel Humor hielten die einzelnen Fachschaften mit dem scheidenden Kollegen Rückblick auf 35 Jahre Wirken an der Frankenberger Realschule. (mehr)

Abschiedslied vom Lehrerchor: Im Attrium der Burgwaldschule bereiteten Kollegen und Wegbegleiter dem Realschullehrer Alfred Gschweng (rechts) einen herzlichen Abschied in den Ruhestand. Schulleiter Helmut Klein überreichte ihm die Urkunde.

Burgwaldschule: Lehrer auf Entdeckungstour in Marburg

Frankenberg (kf) Schon seit vielen Jahren laden die jeweiligen Personalräte der Burgwaldschule zu Tages- und Kurzausflügen in  die Region, ebenso  zu Mehrtagesreisen in schöne Städte oder wunderbare  ländliche Gebiete Deutschlands ein. In die nahe Universitätsstadt Marburg an der Lahn zog es einen Teil der Lehrerschaft der Realschule jetzt an einem herrlichen Frühlingstag. (mehr)

Das Bild der Schule geprägt

Burgwaldschule verabschiedete nach 35 Jahren ihre Sekretärin Christa Grün

Von Karl-Hermann Völker

Frankenberg. „Burgwaldschule - mein Name ist Grün, was kann ich für Sie tun?“ so meldete sie sich 35 Jahre lang am Telefon als Schulsekretärin und prägte mit „ihrem hohem Anspruch an Arbeitsgüte, Freundlichkeit und Humor“,  so Rektor Helmut Klein, das Bild der Frankenberger Realschule auch nach außen. Er verabschiedete Christa Grün (Röddenau) in einer Feierstunde, die von großer Herzlichkeit bestimmt war, im Kreis von Kollegium, Wegbegleitern und Familie. (mehr)

Trauer nach Tod von Kurt Willi Julius

Vorsitzender des Förderkreises „Vöhler Synagoge“ hinterlässt tiefe Spuren im kulturellen Leben des Landkreises

Für alle war er KuWi – einer, der sich für kulturellen Anspruch und Originalität begeistern ließ und selbst begeisterte. Am vergangenen Samstag starb Kurt Willi Julius, Vorsitzender des Förderkreises „Vöhler Synagoge“, im Alter von nur 60 Jahren. (mehr)

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