Burgwaldschule Frankenberg/Eder
Burgwaldschule Frankenberg/Eder

Projekttage/ Projektwoche

Teilnahme am MINT-Projekt in Gießen

Zehn Schüler der achten Klassen der Burgwaldschule nahmen vom 12.04. - 14.06.2018 am Mint-Projekt in Gießen teil. An sechs Terminen fuhren sie nach Gießen in das Mathematikum und an einem Tag nach Frankfurt in die Experimenta. Sie erhielten Infos und Beratung zu Ausbildungsberufen im Mint-Bereich und wurden von Mitarbeitern des Mathematikums beim Planen und Bauen eines von ihnen selbst gewählten Exponats betreut. In einer Abschlussveranstaltung präsentierten die Schüler ihre Exponate Eltern und Freunden und mussten Professor Beutelspacher Rede und Antwort stehen.

Professor Beutelspacher war begeistert von den Ideen der Schüler.

Schüler: Maria Gluza, Alexandra Maurer, Jonathan Naumann, Vivien Tkacenko (8a), Oliver Scheller, Simon Raquet (8d), Dennis Zielonka, Nico Bartel, Leotrim Bekoli, Florian Wagner (8c)

Aufstieg zum hohen Ettelsberg

Die diesjährige Projektwoche der Burgwaldschule stand unter dem Motto „Aufbruch“.

Diese spezielle Aufforderung nahmen über achtzig Mädchen und Jungen aller Jahrgänge (!) zusammen mit den Lehrern Kevin Kulss, Jasmin Hoffmann und Hans-Friedrich Kubat wörtlich, um an sämtlichen Tagen mit der Bahn schöne und sehenswerte Orte der Region zu erkunden.

Einzelne Ausflüge mit dem Zug begleiteten außerdem Lehrerin Frau Doris Müller und Lehrer Jean-Marie Wenigenrath.

Obwohl sich eigentlich „zu viele“ Kinder in den Projektkurs eingewählt hatten, wurde niemand in einen anderen Kurs verwiesen, alle durften schließlich mitreisen… Der Lohn: ungezählte neue, lehrreiche Eindrücke und Erfahrungen in Willingen, Bad Arolsen, Korbach, in der Unistadt Marburg – und natürlich Spaß...

Mit der fast identischen Lehrerzusammensetzung und mit einer großen Anzahl von Schülern „von damals“ waren während der Projektwoche 2014 spannende historische Orte in weiterer Entfernung besucht worden, so etwa das Grenzmuseum Schifflersgrund, Hannoversch Münden, der Bergpark Kassel, Frankfurt oder die „grüne Grenze“, die heute noch die einstige Grenzöffnungsstelle (November 1989) der DDR bei Hohengandern markiert.

Unsere Fotos entstanden nach dem Aufstieg (durch Frühlingsschnee) auf den hohen Ettelsberg bei Willingen und in der einzigartigen Glasmanufaktur des Ferienortes im Waldecker Upland.

Text & Bilder: Hans-Friedrich Kubat

Kung Fu und Solarmobile

Frankenberger Burgwaldschule präsentierte große Vielfalt von Projekten

Frankenberg. Das Zauberwort hieß Vielfalt: Von „A“ wie Acryl-malerei bis „V“ wie Vulkanismus reichte das Themenangebot der mehr als 30 alternativen Lernprojekte, deren Ergebnisse die Burgwaldschule am Ende einer Projektwoche Schülern, Eltern und Gästen präsentierte. Konrektorin Sieglinde Peter-Möller fand die Vielfalt der Ideen und ausgeschöpften Lernangebote schon „überwältigend“, als sie im Attrium der Realschule den fast 800 Schülern, den Lehrkräften und außerschulischen Helfern, insbe-sondere den Eltern, herzlich dankte.

Musik der Schulband und Tanz eröffneten den Präsentations-nachmittag, dann waren alle Türen und Räume der Burgwaldschule geöffnet. In der Sporthalle zeigten Projektgruppen „Kung-Fu-Sport“, Volleyball, Balancieren und neue Spielformen. Im Gebäude der Naturwissenschaften berichteten Schüler von ihrer Exkursion, bei der sie mit einem NABU-Fachmann Vögel beringen halfen. Im Physiksaal schnurrten selbst gebaute Solarmobil-Modelle über die Tischflächen.

Manche Gruppen hatten sich während der Projekttage Lernfelder völlig außerhalb der Schule gesucht, hatten mit dem Zug die „Vielfalt des Waldecker Landes“ erschlossen oder die „Vielfalt Wuppertal“, auch eine „Expedition in die Frankenberger Wildnis“ war angesagt. Sie berichteten darüber mit kleinen Videofilmen, Plakaten oder aber auch ausgestellten Kunstwerken. Spektakulär war der Versuch der Vulkan-Gruppe, auf dem Schulhof mit einer Colaflasche (Kohlensäure) und Mint-Kaubonbons (raue Oberfläche) den Druckaufbau eines Mini-Geysirs zu provozieren.

Es gab für die vielen hundert Besucher des Präsentationstages auch kulinarische Köstlichkeiten. Insbesondere die Klasse 8a hatte unter dem Thema „Essen grenzenlos“ Spezialitäten aus allen Teilen von Russland und Osteuropa zubereitet, die in der Cafeteria der Burgwaldschule angeboten wurden. Aber zur „Vielfalt“ gehörten natürlich auch traditionelle Waffeln und Würstchen.   (zve)

Malen und Musik: Wenn sie beim Malen nicht mehr still sitzen konnten, sprangen die Schüler der Klasse 6d bei ihrem Projekt „Hände und Füße“ einfach auf und tanzten.

Ergebnisse der Projekttage

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