Klasse 7:
Biologie: Carmen Weimer
Klasse 8:
Physik: Rene Koch
Klasse 9/10:
Chemie: Lilija Mehlmann
Die Sieger der hessischen Ausgabe des diesjährigen Schülerwettbewerbs „Junior-ING“ der Ingenieurkammer Hessen mit dem Thema „Turm – hoch hinaus“ kommen von der Burgwaldschule Frankenberg. Die Achtklässler Esther Schmidt, Tom Schöneweiß, Emma Klein, Anio Aquino und Kira Hettich gewannen den Preis in der Alterskategorie I (Klasse 5-8) bei der Preisverleihung in Idstein.
Die Aufgabe des Wettbewerbs bestand darin, ein Modell eines 70 Zentimeter hohen Turms aus vorgegebenen Materialien wie zum Beispiel Papier oder Holz zu bauen, der eine Aussichtsplattform besitzt und einem Gewicht von 500 Gramm standhalten muss. Der Turm der Gruppe mit dem Namen „Einer ist zu viel!“, wie sich die fünf nannten, überzeugte die Jury dabei im einzigartigen spiralförmigen Design und der strukturellen Robustheit.
Gebaut und geplant wurde der Turm im Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften bei Herrn Koch. Die Kleingruppen hatten im Unterricht drei Monate Zeit für die Planung und Umsetzung des Turms. Für den Wettbewerb hatte der Kurs der Burgwaldschule der Ingenieurkammer Hessen in Wiesbaden fünf Exponate zur Bewertung eingereicht. „Dass eines unserer Modelle sogar gewonnen hat, macht mich besonders stolz. Damit hat sich die akribische Arbeit der Gruppe nochmal besonders ausgezahlt und wurde sogar mit einem Preisgeld belohnt“, berichtet der Kursleiter Rene Koch.
Nach der Landesrunde wird der Wettbewerb am 13.06. in Berlin auf Bundesebene fortgesetzt, wofür sich Esther, Tom, Ania, Emma und Kira durch ihren Gewinn qualifiziert haben. Auf Bundesebene bewertet eine Jury nochmal alle 15 Sieger der teilnehmenden Bundesländer. Am Wettbewerb, der mittlerweile auch unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz steht, nehmen jährlich über 6.000 Schülerinnen und Schüler teil, wodurch er einer der größten Wettbewerbe seiner Art ist. (Text & Bild R. Koch)
Frankenberg. Die intensive Arbeit hat sich gelohnt: Severin Linde aus dem Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der Klassen 8 der Burgwaldschule Frankenberg erhielt beim von der hessischen Ingenieurkammer ausgelobten Schülerwettbewerb „Junior.ING“ mit dem Motto „Brücken schlagen“ in Gießen den Sonderpreis für Gestaltung der Alterskategorie I.
Dabei sollte eine Fuß- und Fahrradbrücke mit einer Länge von 60 cm aus Materialien wie Papier und Holz konstruiert werden, die eine Höhe von 10 cm überwinden und einem Gewicht von 500 Gramm standhalten musste. Severin überzeugte die Jury mit seiner selbst gestalteten Brücke mit dem Namen „Mystical Bridge“ vor allem durch seine Detailarbeit und seinem Verständnis, nachhaltig und natürlich zu arbeiten. Dafür verwendete er ausschließlich aussortierte Bücher und benutzte Raketenstäbe. Er hat mit seinem Werk eindrucksvoll gezeigt, dass moderne Konstruktionen im Einklang mit der Natur sein können. Besonders stolz ist sein Lehrer Rene Koch auf die verbauten elektrischen Teile seiner Brücke, denn Severin hat kleine Dekorationspilze als Laternen in seiner Brücke verbaut, die durch Betätigung zweier gebastelter Spinnenschalter zum Leuchten gebracht werden können. Als besondere Belohnung durfte Severin einen Geldwert von 50 Euro entgegennehmen.
Die übrigen vier Gruppen des Wahlpflichtkureses konnten sich ebenfalls über eine Urkunde freuen, denn ihre eingereichten Brücken bestanden jeweils die oben beschriebenen Anforderungen und den Belastungstest.
Text und Bild: Rene Koch
Schon ganz früh am Morgen eines weiteren Exkursions-Tages ging`s mit der Bahn von Frankenberg über Korbach nach Kassel, erst in der Dunkelheit des Abends kehrten unser NaWi-Kurs der 7.Klassen, Lehrerin Nathalie Specht sowie Lehrer Hans-Friedrich Kubat in unsere Stadt an der Eder zurück.
Es war bereits die fünfte Fahrt des Kurses der Burgwaldschule im Laufe des Schuljahres 2022/2023, darunter auch die große Meeresexkursion nach Cuxhaven.
Zwischen der Ankunft und der Abreise in Kassel lagen Straßenbahnfahrten ab Wilhelmshöhe zum Friedrichsplatz, tolle Führungen durch die geniale Sonderausstellung „Kulturgeschichte der Elefanten – Wildtiere und Kulturikonen“ im „Ottoneum“, dem altehrwürdigen, dennoch modernen Naturkundemuseum. Eine äußerst faszinierende „Weltall-Reise“ im super Planetarium ergänzte das spannende Programm. Ganz bequem – zurückgelehnt in gemütlichen Sesseln - „durchquerten“ alle Jugendlichen sowie die beiden Lehrer unser Sonnensystem mit den Nachbarplaneten der Erde, besuchten das glühende Zentralgestirn „Sonne“ als lebensspendende Kraft für Pflanzen, Tiere, Menschen, ferner als Antrieb der Wasserkreisläufe auf unserem zerbrechlichen Heimatplaneten, ließen sich begeistern… – und verließen den großen Kuppelraum schließlich grübelnd und mit vielen Fragen.
Von besonderem Interesse war die „längere Beobachtung des Foucaultschen Pendels“ in der Orangerie. Mit diesem Pendel wurde u.a. einst die Drehung der Erde entgegen dem Uhrzeigersinn in östliche Richtung – bezogen auf den Polarstern des Nordens, der ganzjährig von uns zu sehen ist , zumindest auf der Nordhalbkugel - nachgewiesen.
Noch bis in den September 2023 hinein ist die beeindruckende Aus-stellung zur Natur- und Kulturhistorie der Elefanten in Kassel zu Gast.
So ist auf der Homepage des „Ottoneum“ zu erfahren: „Gehen Sie auf eine umfassende Reise durch die 60 Millionen Jahre alte Welt der Rüsseltiere und entdecken Sie Skurriles und Überraschendes. Die faszinierenden Inszenierungen beleuchten nicht nur die spannende Biologie, sondern auch die Kulturgeschichte der Elefanten. Obwohl in ihren Heimatländern teils als Gottheiten verehrt, wurden die grauen Dickhäuter auch brutal gezähmt und als Arbeitstiere oder im Krieg verwendet. Erst spät kamen Elefanten in die Menagerien der Fürstenhäuser Europas. Ein Elefant aus der Kasseler Menagerie wurde sogar als „Goethe‐Elefant“ berühmt, da an seinem Schädel die Verwandtschaft von Menschen mit Tieren festgestellt wurde. Die heute noch lebenden drei Elefantenarten sind die allerletzten Vertreter der sehr artenreichen Gruppe der Rüsseltiere. Obwohl Elefanten in unserer Gesellschaft hochbeliebt sind, brachte ihnen der Kontakt mit Menschen in erster Linie Leid und Verderben. Durch den zunehmenden Lebensraumverlust und Elfenbeinhandel werden Elefanten in wenigen Jahrzehnten ausgestorben sein, sofern keine Trendwende kommt. Und so liegt es auch mit in unserer Verantwortung, uns zu informieren und zu helfen…“ Der erwähnte und von Goethe 1774 untersuchte Skelettschädel ist in der 2.Etage des Museums ausgestellt.
Freilich gab es zwischen den einzelnen Besichtigungen und Programm-punkten auch wohlverdiente Freizeiten in der Kasseler City.
Eines unserer Bilder zeigt einen Teil des NaWi-Kurses vor dem großen Iguanodon (auf Deutsch: Leguanzahn). In der Kreidezeit (vor 135 Millionen Jahren) lebte diese Art in der Mitte des heutigen Deutsch-lands.
Ferner sind Szenen gekonnt nachgebildet, die einen ängstlich-vorsichtigen Elefanten während der Überquerung der Alpen zeigen, „gezogen“ von NaWi-Schülerin Milena und ebenso von Schüler Jan. Die weiteren Fotos nehmen alle Besucher dieser Homepage-Seite mit auf eine kleine Reise nach Kassel und in das „Ottoneum“.
Die nächste außerschulische Aktion des Kurses wird Ende Februar 2023 eine Besichtigung der Wasserwerke der Stadt Frankenberg zusammen mit Herrn Wolski sein.
Fotos: Nathalie Specht und Hans-Friedrich Kubat (Burgwaldschule)
Spannend verlief auch die vierte Tages-Exkursion der Mädchen und Jungen des Kurses „Naturwissen-schaften“ der 7. Klassen - zahlreiche Höhepunkte in der Main-Metropole Frankfurt warteten auf die Jungforscher. Bereits zeitig waren 24 Schülerinnen und Schüler mit der BAHN in den Süden Hessens in diese so quirlige Großstadt gereist.
Dort angekommen, erreichte die Gruppe nach kurzer Fahrt mit der flotten U-Bahn den bekannten Römerberg mit den inzwischen vor Witterungseinflüssen herrlich geschützten historischen Ausgrabungen, den nahen Markt vor dem berühmten Rathaus mit dem breiten Balkon, die „Schirn“ und natürlich den einmaligen Dom (mit Besichtigung), in dem einst deutsche Kaiser gekrönt wurden.
Zwei mitreißende Führungen warteten im altehrwürdigen Senckenberg-Museum nach einer weiteren Tour mit der S-Bahn auf uns. Jedes zwölfköpfige Team wurde entweder von unserer Referendarin Anita Behr oder Lehrer Hans-Friedrich Kubat begleitet. „Highlights des Senckenberg“, „Wirbeltiere erobern Land“, „Was passierte im Erdmittelalter?“ oder „Mineralien und Fossilien“ lauteten die Themen in dem weltberühmten „Gebäude der Wissenschaft“ unweit der Bockenheimer Warte sowie der Uni.
Auch hoch hinauf ging es: Die gigantische Aussicht vom über 200 Meter hohen Maintower auf den Main, die „neue Altstadt“, das schiefe EZB-Hochhaus, hin zu den benachbarten Wolkenkratzern (mit „Einblicken“ in ungezählte Büroräume auf allen Etagen) bis zu den in kurzen Abständen „auf Rhein-Main“ landenden Flug-zeugen aus aller Welt genossen alle.
Natürlich durfte vor der abendlichen Heimreise ein Besuch der stark belebten Zeil nicht fehlen, nachdem zuvor eine gemeinsame Besichtigung der wunderbaren Kleinmarkthalle auf vielfältigste Weise alle Sinne verwöhnt hatte… Ganz besonders kam bei Schülerinnen und Schülern freilich ein Abstecher in die „Streuselbar“ an, wo „Großmutters Rezepte“ eine leckere Wiedergeburt erleben…
Weitere ausgedehnte Aktionen standen für die NaWi-7-Gruppe bereits auf dem Programm des Schuljahres, darunter die Suche nach „Zeigerorganismen“ in der Nemphe oder eine Weltraum-Expedition im super-modernen Planetarium (Orangerie) in die unendlichen Weiten unseres Sonnensystem inmitten der bekannten Milchstraße“ sowie das „Naturkunde-Ottoneum“ in Kassel. Das Highlight des bisherigen Schuljahres 22/23 war jedoch die sechstägige Nordsee-Exkursion in das Ökosystem Wattenmeer bei Cuxhaven an der Elb-mündung. Weitere Reisen werden schon bald folgen...
Fotos: Anita Behr und Hans-Friedrich Kubat
In diesem Jahr hat der Wahlpflichtkurs Naturwissenschaft der Jahrgangsstufe 8 wieder am Wettbewerb Junior.ING teilgenommen, der von den Ingenieurskammern der einzelnen Länder ausgerufen wird. Im Vergleich zum letzten Jahr, in dem aus Papier eine möglichst stabile Brücke konstruiert werden sollte, musste in diesem Jahr eine Achterbahn auf einer maximalen Grundfläche von 30 x 60 cm mit einer maximalen Höhe von 40 cm erbaut werden. Den Schülerinnen und Schüler standen dabei verschiedenste Materialien zur Verfügung. Als abnahmetauglich galt eine Bahn, wenn eine Murmel flüssig vom Start- bis zum Zielpunkt gelangte. Als Schwierigkeit kam dabei aber hinzu, dass der Querschnitt der Bahn höchstens einen Halbkreis bilden durfte, so dass alle möglichen Röhren bereits ausgeschlossen waren.
Die einzelnen Schülergruppen kamen durch die offene Aufgabenstellung zu sehr unterschiedlichen Material- und dadurch Lösungsideen, denn die größte Schwierigkeit bestand darin, aus dem Material „flüssige“ Kurven zu kreieren und dadurch das Achterbahnkonstrukt technisch aufzuwerten. Lösungsansätze der Gruppen waren beispielsweise, dass Drahtschienen gebaut wurden, die Murmel zwischen zwei Schläuchen geführt oder eine Bahn aus hunderten Eisstielen erstellt wurde. Nachdem das Grobkonstrukt stand, wurden die Achterbahnen optisch durch Acrylfarben, Lack, Muscheln oder Sand liebevoll aufgewertet, um bei der Jury bereits durch die Optik Pluspunkte zu sammeln.
Die zunächst landesweit stattfindende Preisverleihung findet am 30.04.19 in der Kongresshalle in Gießen statt und ihr Lehrer Rene Koch hofft, dass sich vielleicht die eine oder andere gebaute Achterbahn unter den besten 15 Achterbahnen findet, so dass sich die Mühe, die die meisten Gruppen in ihr Projekt gesteckt haben, auch finanziell lohnt. Aus unterrichtstechnischer Sicht war die Teilnahme am Projekt laut Koch wieder sehr gewinnbringend, da die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und selbstständig gearbeitet haben und an wissenschaftliche Projekte herangeführt wurden. Dadurch erfahren die Schülerinnen und Schüler besonders das Zusammenspiel zwischen Theorie, Planung eines Projekts mit der danach stattfindenden Umsetzung bzw. Neugestaltung ihrer Planung.
Text und Bild: Rene Koch
Frankenberg. Die intensive Arbeit hat sich gelohnt: Die Schülergruppen des Wahlpflichtkurses Natur-wissenschaften der Klassen 8 der Burgwaldschule Frankenberg erreichten beim 11. Schülerwettbewerb >>Junior.ING<< des hessischen Kultusministeriums mit dem Motto >>Brücken verbinden<< im ersten Anlauf die Plätze 11 und 12. Ihre selbst gestalteten Brücken konnten durch hohe Stabilität und Ästhetik überzeugen. Insgesamt nahmen etwa 600 Jung-ingenieure von 50 unterschiedlichen Schulen am Wett-bewerb teil.
Die 15 besten Schülergruppen – darunter also auch die Burgwaldschülerinnen und -schüler – erhielten bei der in Gießen stattfindenden Preisverleihung einen Geldwert von 50 Euro als Prämie. Die Brücken, die im Rahmen des Unterrichts gebaut wurden, können nun in der Burgwaldschule bestaunt werden. In Zukunft möchte die naturwissenschaftliche Fachleitung die regelmäßige Teilnahme an dem Wettbewerb vorantreiben. Dieser wird jedes Jahr mit einem leicht veränderten Motto ausgesprochen und orientiert sich thematisch an für Schülerinnen und Schüler interessanten Aspekten wie beispielsweise der Bionik oder dem Bau einer Skisprung-schanze.
Text und Bild: Rene Koch
Frankenberg Wer baut das effektivste Modell einer Fuß- und Radfahrerbrücke? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der Burgwaldschule im Wahlpflichtfach Naturwissenschaften in den letzten zwei Monaten intensiv beschäftigt. Der von Länderkammern und Bundesingenieurkammer ausgelobte Wettbewerb hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, aus den Materialien Papier, Klebstoff und Faden eine Brücke zu konzipieren, die eine Distanz von 60 Zentimetern ohne Bodenkontakt überwinden muss. Die Brücke darf dabei nicht länger als 80 Zentimeter sein und muss eine Breite zwischen sieben und zwölf Zentimetern besitzen.
Bewertet wird nicht nur die künstlerische Gestaltung, sondern auch die Belastbarkeit der Brücke. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Physik waren sofort begeistert von der Idee, am Wettbewerb teilzunehmen und trafen sich sogar außerhalb der regulären Unterrichtszeit, um ihre Werke fertigzustellen. Auch der Schulcafeteria kam der Wettbewerb zugute – es wurde so viel Klebstoff verkauft wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch ohne die Beurteilung der Brücken zu kennen, hält der betreuende Lehrer Rene Koch die Aktion schon für gewinnbringend: „Die Schülerinnen und Schüler haben viele Erkenntnisse im Bau von Brücken erworben sowie Erfahrungen zu naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen gestärkt. Sie haben beispielsweise gelernt, dass es sinnvoll ist, eine Idee gemeinsam zu planen und diese dann anschließend durch den Bau eines Prototyps im kleinen Maßstab zu testen, um unnötigen Materialverbrauch zu vermeiden.“
Das Fazit der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb fällt ebenfalls durchweg positiv aus und mit etwas Glück sind ihre Brücken unter den Gewinnern, die im dreistelligen Bereich prämiert werden.
Text und Bilder: Rene Koch
Frankenberg (Eder): Kläranlage | Von der besonderen archimedischen Schraube bis hin zur Einleitung des nun enorm gereinigten, inzwischen klaren Wassers in die Eder verfolgten 26 Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „Naturwissenschaften“ den langen Weg des Schmutzwassers durch die neue Frankenberger Kläranlage.
Nach einem morgendlichen Fußmarsch von der Schule bis vor die Tore der Stadt Richtung Korbach wurden die Jugendlichen und ihr Lehrer von Michael Schmidt empfangen, dem kompetenten Leiter des Bereiches Abwasserkanäle der Energiegesellschaft Frankenberg (EGF). Er führte die Gruppe durch des ersten Teils der Exkursion über das Gelände, während die später hinzukommenden Julian Scholl und Martin Nolte noch auf einem Noteinsatz in der Stadt waren.
Alles dreht sich in den siebten Klassen der Burgwaldschule bei den angehenden Jungforschern im Wahlunterricht Naturwissenschaften um das Lebenselixier Wasser.
Da geht es in der Schule und bei Exkursionen (Bäche, Nordsee, Zoo, Wald) nicht nur um biologische und chemische Gewässeruntersuchungen, der Entstehung der Mineralwässer in den tiefen Gesteinen (Bad Vilbel, Volkmarsen) oder die Bedeutung der Flüssigkeit für Mensch, Tier und Pflanzen, sondern auch um verschmutztes Wasser aus Haushalten, dem Handwerk, der Industrie oder auch von Straßen, falls es bei Regen verschmutzt in einen Gully läuft..
Was lag da näher, als der örtlichen Kläranlage, in der jeden Tag zwischen 4000 und 5000 Kubikmeter Schmutzwasser ankommen, einen Besuch abzustatten.
Unter den fachkundigen Führungen der Mitarbeiter Julian Scholl, Michael Schmidt und des Leiters Martin Nolte gingen die interessierten Realschüler dem „trüben Wasser“ nach auf dem langen Weg durch die vielen Becken.
Viele Details erfuhren sie während der zweistündigen Erkundung, lernten die Wirkungsweisen der verschiedenen mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufen kennen und hörten auch, was mit dem angefallenen Überschussschlamm im hohen Faulturm passiert und wohin dieser nachher (nach etwa 30 Tagen Verweildauer) abgegeben wird und sinnvolle Verwendung findet. Im Rechenwerk (einem gewaltigen Sieb für „grobe Teile“) gleich zu Beginn sahen die Schüler jedoch auch Dinge, die eigentlich nicht in das häusliche Abwasser gehören…
Begeisterung rief schon bald die gewaltige Technik hervor, die alles „am Laufen hält“.
Die in den Faultürmen kontinuierlich entstehenden 400 bis 500 Kubikmeter Klärgase (u.a. Methan und Kohlenstoffdioxid) werden nicht einfach in die Umwelt entlassen, sondern treiben im Hauptgebäude umweltfreundlich ein Blockheizkraftwerk (Marke: Volvo) an. Dieser Motor schafft eine ständige Leistung von etwa 48 KW Strom. Damit deckt er den sehr hohen Bedarf der Kläranlage zu einem großen Teil.
Im eigenen Labor erklärten die Mitarbeiter, welche Analysen täglich durchgeführt werden müssen, damit alle gesetzlichen deutschen Vorgaben, der EU und des Regierungspräsidiums Kassel eingehalten werden.
Insbesondere in der Hightech-Steuerzentrale mit den Computern, Monitoren und mehreren Arbeitsplätzen staunten die Jungwissenschaftler über die Möglichkeiten der Überwachung und die Eingriffsmöglichkeiten in die Abläufe, falls es einmal eine Störung geben sollte. „Sogar von zu Hause aus können wir ganz schnell über die Fernwartung Dinge regeln, auch nachts“, stellte Martin Nolte eine weitere Möglichkeit dar.
„So sauber hätte ich mir das hier gar nicht vorgestellt“, staunten Fabian, Leonie, Lisa und Janik aus der 7e.
„Es ist alles total übersichtlich und logisch hier, die Abläufe sind ganz prima zu verstehen“, so die positive Meinung von Jana (7c), Jonas (7b) oder ihres NaWi-Lehrers Hans-Frd. Kubat nach dem lehrreichen Rundgang durch die Kläranlage. Besonders die Schwäne mit ihren halbwüchsigen Jungen auf dem Schönungsteich hinter der Kläranlage direkt neben der Eder stießen auf weiteres Interesse aller.
Nach den Sommerferien wird die Gruppe die große Bahntour an das Meer vorbereiten. Eine Woche lang wollen alle das Wattenmeer zwischen Cuxhaven-Sahlenburg und der Insel Neuwerk entdecken…
Die Wahlpflichtkursgruppe Naturwissenschaften der siebten Klassen der Burgwaldschule nach der spannenden Besichtigung der Kläranlage. Mit auf dem Gruppen-Bild sind Julian Scholl und der Leiter Martin Nolte.
Text und Bilder: Hans-Friedrich Kubat
Hallo!
Ja?!
Dann bist Du hier richtig. Ich lade Dich herzlich ein mitzukommen auf eine spannende Expedition in die Welt von Flora und Fauna – hier in Nordhessen und an einigen anderen Orten. Hast Du etwas Zeit? Prima, dann kann es auch schon losgehen...
Herzlich willkommen auf meiner Internetseite www.naturgalerie.com
Jens Freitag, Frankenberg/Eder